Kontrast

Unterwegs nach Santiago – Vier Pilgerwege am Bodensee

Die Stadt- und Kirchengemeinde Pfullendorf hat eine besondere Beziehung zum Jakobsweg. Die Stadt im Oberen Linzgau ist durch die jahrhundertealte Verehrung des Apostels Jakobus des Älteren eng mit der Spiritualität des Jakobsweges verbunden.

Bruder Jakobus Kaffanke OSB vom Ramsberg, der seit 33 Jahren auf dem Ramsberg bei Großschönach in einer ehemaligen Burg des Grafen Rudolf von Pfullendorf (gest. 1180) lebt, spricht am 23. April 2026 um 19 Uhr im Historischen Saal im Rathaus Pfullendorf über die Tradition des Jakobsweges und die Spiritualität der PilgerInnen. Vor knapp 30 Jahren zog er zum ersten Mal mit einer Pilgergruppe vom Kloster Beuron im Oberen Donautal kommend durch den Linzgau Richtung Schweiz nach Frankreich und Spanien. In neun Etappen mit 2500 Kilometern kam die Gruppe acht Jahre später am Grab des Fischers vom See Genezareth an.

Ab 2007 betreibt die Pilgergruppe den Verein „Beuroner Jakobspilger Gemeinschaft“. Sie hat drei Pilgerwege zwischen Tübingen und Konstanz mit einer Gesamtlänge von 600 Kilometern ausgeschildert und unterstützt Jakobspilgerinnen und -pilger auf ihrem Weg nach Spanien. In seinem Vortrag stellt er drei weitere Pilgerwege vor, die zwischenzeitlich im Bodenseeraum dazugekommen sind: den Martins-, Meinrad- und Ulrikaweg.

Interessierte sind herzlich eingeladen. Im Vortrag werden Bilder vom Pilgerweg gezeigt, Informationen gegeben auf den Pilgerausweis hingewiesen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

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