Land Baden-Württemberg ersetzt den Eltern zwei Monatsbeiträge bei Schüler-Abos — naldo bucht Mai und Juni für Schülermonatskarten und Schüler im Abo 25 nicht ab

Die Landesregierung hat am 12. Mai beschlossen, dass Familien, die aufgrund der Corona-Maßnahmen Schüler-Abos nicht nutzen können, entlastet werden.

Daher stellt das Land den Verkehrsverbünden 36,8 Millionen Euro zur Verfügung, damit Familien zwei Monatsraten nicht abgebucht werden, wenn sie bis zu den Sommerferien die Schüler-Abos nicht zurückgeben. Somit soll eine Rückgabewelle von Schülertickets, die massive Einnahmeausfälle für die Verkehrsunternehmen zur Folge hätte, vermieden werden. Es obliegt nun den Verkehrsverbünden, in Zusammenarbeit mit den Stadt- und Landkreisen, die konkrete Umsetzung zu veranlassen.

Der Verkehrsverbund naldo hat daher in enger Abstimmung mit den Landkreisen und Verkehrsunternehmen folgende Regelungen beschlossen:

Schülermonatskarten im „Schülerlistenverfahren" (Bezug über die Schule oder Schülerlistencenter) Für alle Schüler, welche die naldo-Schülermonatskarten für Mai behalten haben, wird die Rate für den Monat Mai NICHT abgebucht. Dieselbe Regelung gilt für den Monat Juni.

Abo 25
Für Abos 25, die über die Schule ausgegeben werden, werden die Monatsraten für die Monate Mai und Juni NICHT abgebucht. Für Schüler, die das Abo 25 der Preisstufe 11 über die Stadtwerke Tübingen beziehen, wurde der Monat Mai bereits abgebucht. Dieser wird nun rückerstattet. Der Monat Juni wird NICHT abgebucht.

Aufgrund der langjährigen Bonusregelung in den Landkreisen Tübingen und Zollernalbkreis müssen Schüler, die die Monatskarten für das ganze Schuljahr erworben haben, auch im Juli keinen Eigenanteil bezahlen.

„Wir bedanken uns bei unseren Fahrgästen, die uns trotz der Coronakrise in so großer Zahl die Treue gehalten und die Schülertickets nicht zurückgegeben haben. Und wir freuen uns sehr, dass wir ihnen, dank der Unterstützung des Landes, solch eine großzügige Erstattungsregelung anbieten können. Somit werden die Familien im naldo finanziell entlastet und gleichzeitig auch unsere Verkehrsunternehmen unterstützt, die derzeit unter enormen Einnahmeausfällen zu leiden haben. Denn wir alle sind auf einen funktionierenden Öffentlichen Personennahverkehr angewiesen”, erklärte naldo- Geschäftsführer Dieter Pfeffer.

Weitere Informationen finden sich auch unter www.naldo.de/coronavirus

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