Stadt ehrt vielfache Blutspender

Mit coronabedingt zeitlicher Verzögerung haben die Stadt und die Ortsgruppe Pfullendorf im Deutschen Roten Kreuz auch in diesem Jahr vielfache Blutspender geehrt. Zwangsweise waren die Modalitäten für die Teilnahme etwas geändert worden. Trotzdem kamen 14 Frauen und Männer am vergangenen Mittwoch zur Feierstunde.

Nicht nur der Veranstaltungsort war anders als in früheren Jahren, denn die Ehrung war wegen der Abstandsregelung vom historischen Ratssaal in den größeren Rats- und Bürgersaal verlegt worden, sondern auch der Stehempfang, der sich traditionell an die Ehrung anschließt und Gelegenheit zum Austausch bietet. Statt einer Auswahl an leckeren Häppchen gab es in diesem Jahr eine kleine Mahlzeit, die am Tisch eingenommen werden musste. Und auch die inzwischen überall gängige Anmeldung zur Nachvollziehbarkeit der Teilnehmer war Pflicht. Der Feierlichkeit der Veranstaltung taten diese Auflagen aber keinen Abbruch.

"Wir haben uns lange überlegt, wie wir die Ehrung in diesem Jahr durchführen können", sagte Bürgermeister Thomas Kugler in seiner Begrüßung. Ausfallen lassen, sei für ihn keine Option gewesen, denn es sei ihm ein persönliches Bedürfnis, die Leistung der Blutspender herauszustellen. "Sie retten mit Ihrem Blut leben", fuhr der Bürgermeister fort und wies auf Operationen, Unfälle und schwere Krankheiten hin, bei denen eine Blutübertragung Leben rettet. Auch in der Forschung werde viel Blut gebraucht, um neue Heilmethoden und Medikamente zu erproben. Blutspender würden uneigennützig und ehrenamtlich einem anonymen Empfänger helfen. Dies stelle einen guten Bürgersinn und Interesse an anderen Menschen unter Beweis. "Herzlichen Dank für Ihr Engagement, es ist keine Selbstverständlichkeit", sagte der Bürgermeister und warb zugleich: "Seien Sie Botschafter für das Blutspenden." Sein Dank galt auch dem Ortsverein des Roten Kreuzes, der die Blutspendeaktionen organisiert und durchführt.

Für das Rote Kreuz nahmen Vorsitzender Andreas Kees und Bereitschaftsleiterin Kerstin Blocherer an der Ehrung teil. Kees berichtete vom Verlauf der Blutspendeaktionen in diesem Corona Jahr. So habe der Termin im Februar noch ganz normal durchgeführt werden können. Der Apriltermin habe abgesagt werden müssen. Seit Ende Juni hätten dann wieder Blutspendeaktionen durchgeführt werden können, allerdings unter geänderten Voraussetzungen. So müssten sich die Spendewilligen vorher anmelden und einen Termin vereinbaren und auch das beliebte anschließende Vesper gebe es derzeit nicht mehr, sondern nur noch ein kleines Paket zum Mitnehmen. Trotzdem seien die Zahlen der Blutspenden und der Erstspender ziemlich stabil geblieben. Im September, so berichtete Kees, seien 260 Spender zum Termin gekommen. Er appellierte an die Spendenwilligen, sich an die vereinbarte Zeit zu halten, denn sonst müssten sie wegen der streng organisierten Terminpläne Wartezeiten in Kauf nehmen. Weiterhin verwies Kees auf den nächsten Blutspendetermin am 8. Dezember und die Anmeldemodalitäten: Ab zehn Tagen vor dem Termin können Termine auf der Homepage: www.blutspende.de reserviert werden.

Neben den Ehrennadeln und Urkunden des Roten Kreuzes erhielten die vielfachen Blutspender als Anerkennung ihrer Verdienste für die Mitmenschen auch wieder ein kleines Geschenk der Stadt. Wer an der Veranstaltung nicht teilnehmen konnte, geht selbstverständlich nicht leer aus, sondern erhält seine Auszeichnung auf anderem Weg.
Geehrt wurden Claudia Czischke, Jörg Hartmann, Hagib Hebibi, Olivia Heppeler, Julia Hißleiter, Jochen Huber, Silberto Klinger, Roland Lachmann, Daniela Löffler, Maria Meyer, Robert Oelschlägel, Mandy Ritter, Lioba Schaf, Daniel Schlosser, Heike Schwellinger, Sebastian Stawicki, Daniel Sulik und Juliane Wogawa für zehn Blutspenden. Für 25 Blutspenden wurden Karin Ammann, Rainer Baiker, Heike Müller, Doris Schmid, Susanna Singer, Eddi Waldvogel, Sophia Walk, Jürgen Weber und Hermann Zweifel ausgezeichnet. Ralf Bormann und Manuel Dippel blicken bereits auf 50 Blutspenden zurück und die Rekordhalter in diesem Jahr waren Luzia Greinacher und Kornelia Heckmann mit 75 Blutspenden.

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