Praxisintegrierte Ausbildung zur Erzieherin / zum Erzieher (PiA) bei der Stadt Pfullendorf

Die Praxisintegrierte Ausbildung (PiA) kann ein Weg sein, dem zunehmenden Mangel an pädagogischen Fachkräften in Kindertageseinrichtungen zu begegnen. Der Beruf der Erzieherin und des Erziehers ist vielseitig und abwechslungsreich und bietet interessante Perspektiven in sozialpädagogischen Einrichtungen. Die Stadt Pfullendorf wird zum Ausbildungsjahr 2021/2020 drei Ausbildungsstellen anbieten.

Das Hauptbetätigungsfeld liegt im Bereich der vorschulischen Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern in Krippen und Kindertageseinrichtungen. Weitere Arbeitsfelder finden Sie in Horten, heilpädagogischen Einrichtungen, Wohn- und Tagesgruppen oder in Ganztagsschulen.

Durch die enge Verknüpfung von Theorie und Praxis werden Sie umfassend auf die Tätigkeit mit Kindern und Jugendlichen, deren Eltern und weiteren Kooperationspartnern vorbereitet.

Erzieher/-in mit Abitur oder Fachhochschulreife?

Die praxisintegrierte Erzieherinnen- und Erzieherausbildung dauert drei Jahre und eignet sich insbesondere für junge Erwachsene mit Abitur oder Fachhochschulreife.

Wechsel zwischen Theorie und Praxis

  • 3 Tage pro Woche an der Schule (Theorie)
  • 2 Tage pro Woche in der Kita (Praxis)
  • Praxis während der schulischen Ferienzeiten

Monatliche Ausbildungsvergütung
(Stand: September 2020)

  • ca. 1.155 Euro im 1. Ausbildungsjahr
  • ca. 1.217 Euro im 2. Ausbildungsjahr
  •  ca. 1.320 Euro im 3. Ausbildungsjahr

AUSBILDUNGSINHALTE

Was Sie in der Fachschule für Sozialpädagogik (praxisintegriert) lernen, können Sie direkt in der Praxis anwenden. Die Verzahnung von Theorie und Praxis ermöglicht aber auch, Ihre Fragen aus der Praxis in der Schule zu klären.

Ziel der Ausbildung ist es, berufliche Handlungskompetenzen zu erwerben, um
• Erziehungs- und Bildungsprozesse sowie Betreuungssettings professionell und unter dem Aspekt der individuellen Förderung zu gestalten,
• jedes Kind, unabhängig von seinen persönlichen Voraussetzungen, optimal zu fördern,
• die Zusammenarbeit mit Eltern, Schulen und sonstigen Akteuren des Sozialraums lösungsorientiert und gewinnbringend für alle Beteiligten zu gestalten sowie
• bei Qualitätsentwicklungsprozessen innerhalb der Einrichtung mitzuwirken.

Neben den Grundlagen der Pädagogik, Psychologie und der Methodik und Didaktik liegen wichtige Themenbereiche der Ausbildung in den Bereichen Musik/Rhythmik, Spiel, Natur, Kinder- und Jugendliteratur, Naturwissenschaft, Bewegung und Sprachförderung.

Mit einer Zusatzprüfung in Deutsch, Mathematik und Englisch kann die Fachhochschulreife erworben werden.

Nach Abschluss der Ausbildung wird die Berufsbezeichnung „Staatlich anerkannter Erzieher“ / „Staatlich anerkannte Erzieherin“ erworben.

AUFNAHMEVORAUSSETZUNGEN

  •  der Realschulabschluss oder die Fachschulreife und
  •  der Abschluss des Berufskollegs für Sozialpädagogik oderein Berufsabschluss als Kinderpfleger/-in oder
  • die Fachhochschulreife, die fachgebundene oder allgemeine Hochschulreife oder der schulische Teil der Fachhochschulreife eines beruflichen Gymnasiums der Fachrichtung Sozialpädagogik oder Sozialwissenschaft und jeweils ein sechswöchiges Praktikum in einer sozialpädagogischen Einrichtung oder
  • eine mindestens einjährige abgeschlossene Berufsausbildung im sozialpädagogischen Bereich oder eine entsprechende Vollzeitschule sowie ein sechswöchiges Praktikum in einer sozialpädagogischen Einrichtung oder
  •  eine mindestens einjährige abgeschlossene Berufsausbildung im pflegerischen Bereich oder eine entsprechende Vollzeitschule, wenn das Wahlfach Pädagogik und Psychologie besucht wurde, sowie ein sechswöchiges Praktikum in einer sozialpädagogischen Einrichtung oder
  •  eine mindestens zweijährige, bei einer Teilzeittätigkeit entsprechend längere, kontinuierliche Tätigkeit als Tagesmutter mit mehreren Kindern (über Pflegeerlaubnis zugelassen) und ein sechswöchiges Praktikum in einer sozialpädagogischen Einrichtung oder
  •  eine mindestens zweijährige Vollzeittätigkeit mit Kindern in einer sozialpädagogischen Einrichtung, wobei auch ein freiwilliges soziales Jahr oder der Bundesfreiwilligendienst in einer Kindertageseinrichtung angerechnet werden kann oder
  •  eine mindestens zweijährige abgeschlossene Berufsausbildung und ein sechswöchiges Praktikum in einer sozialpädagogischen Einrichtung oder
  •  die Führung eines Familienhaushalts mit mindestens einem Kind für die Dauer von mindestens drei Jahren und ein sechswöchiges Praktikum in einer sozialpädagogischen Einrichtung

Diese Informationen finden Sie auch auf dem Flyer des Landratsamtes Sigmaringen:
Flyer PiA-Ausbildung (PDF)

Bei Fragen steht Ihnen das Personalamt, Frau Annette Weber, 07552/25-1141, annette.weber@stadt-pfullendorf.de gerne zur Verfügung.

Die Stadt Pfullendorf freut sich auf Ihre Bewerbung.

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