Bürgerbus - Hinweise für Fahrgäste

Beim Bürgerbus mussten aus organisatorischen Gründen einige lieb gewordene Gewohnheiten neu überdacht und festgelegt werden.

Der Bürgerbus erfreut sich weiterhin wachsender Beliebtheit. Das neue Fahrzeug mit seinem breiten Einstieg und der Niederflurtechnik erleichtert den Fahrgästen das Ein - und Aussteigen und hat sich in der Praxis gut bewährt. Das Fahrerteam um den Vorsitzenden Hartmuth Dinter sucht aber immer weiter nach Möglichkeiten, das Angebot für die Fahrgäste zu verbessern und auch sicherer zu machen. Ab April gibt es deshalb folgende Änderungen und Regelungen.

Der Fahrpreis für Kinder wird reduziert. Bisher konnten Kinder bis zum sechsten Lebensjahr den Bus gratis benutzen, für ältere Kinder galt der reguläre Fahrpreis von einem Euro. Ab April können Kinder bis sechs Jahre weiterhin kostenlos mitfahren, wobei sie in Begleitung sein müssen. Kinder und Jugendliche von sieben bis 15 Jahre bezahlen nur 50 Cent, der volle Fahrpreis in Höhe von einem Euro wird erst für Jugendliche ab 16 Jahren fällig. Menschen mit einem Schwerbehindertenausweis können weiterhin kostenlos mitfahren, müssen aber den Ausweis mit sich führen und beim Einsteigen unaufgefordert dem Fahrer vorzeigen. Den vielen verschiedenen ehrenamtlichen Fahrern ist es nicht möglich, jeden Fahrgast zu kennen. Naldo Monats- und Tageskarten werden ebenfalls akzeptiert. Der Bürgerbus hält jeweils um vier Minuten nach der vollen Stunde, um 36 Minuten nach der vollen Stunde und um drei Minuten vor der vollen Stunde am Zentralen Busbahnhof, sodass der Anschluss an die RegioBuslinie 500 in Richtung Überlingen und Sigmaringen gewährleistet ist.

Der Ausstieg ist nach Absprache mit dem Fahrer oder der Fahrerin auch außerhalb der festgelegten Haltestellen möglich. Entlang der Hauptverkehrsstraßen wie der Franz-Xaver-Heilig-Straße oder der Heiligenberger Straße ist dieser Service aus Sicherheitsgründen generell nicht möglich. In den Wohngebieten und im verkehrsberuhigten Innenstadtbereich kann der Haltewunsch beim Fahrer angemeldet werden. Die Entscheidung, ob ein solcher „Halt auf Zuruf“ möglich ist, liegt immer beim Fahrer, der jeweils abschätzen muss, ob die Verkehrssituation ein sicheres Halten erlaubt. Das Einsteigen ist nach wie vor ausschließlich an den Haltestellen möglich. Die Mitnahme von Hunden ist möglich, allerdings nur solange die Hunde auf dem Schoß des Halters transportiert werden können.
Das Halten auf dem Stadtgartenvorplatz ist für Fahrer, Fahrgäste und vor allem auch das Fahrzeug strapaziös. Die Haltestelle am Stadtgartenvorplatz wird deshalb ab April nur noch von der Straßenseite her angefahren. Die Fahrgäste werden gebeten, vom Gehweg aus in den Bus einzusteigen. Es wird nochmals darauf hingewiesen, dass im Bürgerbus Anschnallpflicht besteht. Wegen der Nachfrage kommt es immer häufiger vor, dass alle acht Fahrgastplätze im Bürgerbus belegt sind. Weitere Fahrgäste können dann aus rechtlichen Gründen nicht mehr mitgenommen werden, sondern bleiben an der Bushaltestelle stehen. Die Fahrgäste werden gebeten, ihre Fahrten nach Möglichkeit nicht in die Stoßzeiten zu legen und den Bus besonders zu diesen Stoßzeiten an den Vormittagen nicht für „Stadtrundfahrten“ zu benutzen. Das Bürgerbus-Team bittet im Namen aller Fahrgäste um Rücksichtnahme und Verständnis.